Wenn der Muskel streikt: So bleibst Du von Zerrungen und Rissen verschont

Schlaf – der unterschätzte anabole Booster

Ausgabe 02-2026 - Gesundheit & Prävention

Es ist der Albtraum jedes Athleten: Du bist hochmotiviert mitten im Satz – und plötzlich fährt ein stechender Schmerz in den Oberschenkel oder die Brustmuskulatur. Das Geräusch oder das Gefühl, wenn eine Faser reißt, vergisst man so schnell nicht. Eine Zerrung oder ein Muskelfaserriss bedeutet oft Wochen der Zwangspause und mühsame Rehabilitation.

 

Text: Henrik Büchmann

Bildstrecke: © iPhotoStock

 

Doch die gute Nachricht ist: Die meisten dieser Verletzungen sind kein schicksalhaftes Pech. Sie sind vorhersehbar und – noch viel wichtiger – vermeidbar. Hier erfährst du, wie du deinen Körper so vorbereitest, dass er auch unter hoher Last stabil und geschmeidig bleibt.

 

Die Muskulatur funktioniert wie ein Gummiband

Stell dir deine Muskulatur wie ein Gummiband vor. Wenn du ein Gummiband, das im Winter draußen in der Kälte lag, plötzlich und ruckartig auseinanderziehst, wird es wahrscheinlich spröde reißen. Nimmst du aber ein warmes, elastisches Band und dehnst es langsam, hält es enormen Kräften stand.

 

Ähnlich verhält es sich mit unseren Muskeln, Sehnen und Bändern. Die meisten Verletzungen im Kraftsport passieren nicht, weil das Gewicht absolut gesehen zu schwer war, sondern weil das Gewebe auf die plötzliche Spitzenbelastung nicht vorbereitet war.

 

Oft treten Zerrungen und Risse in der exzentrischen Phase auf – also dann, wenn der Muskel sich unter Last verlängert (z. B. beim Herablassen der Hantel beim Bankdrücken). Wenn hier die Koordination fehlt oder der Muskel „kalt“ ist, gibt das schwächste Glied in der Kette nach. Prävention

beginnt also nicht erst beim ersten Arbeitssatz, sondern schon, bevor du überhaupt die Hantel berührst.

 

Vom Aufwärmen zur Aktivierung

Viele Sportler verstehen unter Aufwärmen immer noch fünf Minuten lustloses Treten auf dem Ergometer. Das bringt zwar den Kreislauf in Schwung, bereitet aber deine Brustmuskulatur oder deine Beinbeuger kaum auf schweres Eisen vor. Ein effektives „Warm-up“ sollte spezifisch sein. Das Ziel ist

es, die Durchblutung in der Zielmuskulatur zu steigern und die Gelenkschmiere (Synovialflüssigkeit)

dort zu verteilen, wo sie gebraucht wird.

 

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