Interview mit Axel Schulz: Fleiß schlägt Talent

Arnold Schwarzenegger beim Training

Ausgabe 02-2026 - Athleten-Portrait

Die deutsche Boxlegende Axel Schulz hat schon früh gelernt, dass man nur durch harte Arbeit und niemals Aufgeben zum Erfolg kommt. Mit sprach er über seinen Einstieg ins Boxen, sein Training, seine Ernährung und darüber, was er heute macht.

 

Interview: Wolfgang Stach

Bildstrecke: © ACTION PRESS INTERNATIONAL GMBH: “SIPA PHOTOGRAPHE” U.S.A. / SCOOLZ-PIX / MAX KOHR / UNITED ARTISTS GMBH / JENS KRICK

 

POWER SPORT: Wie hast du sportlich angefangen und wann wurde aus Boxen mehr als ein Hobby

für dich?

AXEL SCHULZ: Ich komme aus der DDR, da wurde Sport stark gefördert – und bei mir fing es wie bei vielen Kindern erst mal ganz klassisch an: mit Fußball. Wir haben praktisch überall gekickt, im Hof und draußen, und ich bin dann auch in einen Verein eingetreten. Irgendwann bin ich aber wieder ausgestiegen, weil ich gemerkt habe: Das ist nicht so richtig meins, wenn alle Spieler einem Ball hinterherlaufen.

 

DER WEG ZUM BOXEN

POWER SPORT: Wie kamst du dann zum Boxen. Und in welchem Alter hattest du deine ersten offiziellen Kämpfe?

AXEL SCHULZ: Nach dem Fußball habe ich erst noch andere Sachen ausprobiert – ich war, glaube ich, auch mal schwimmen und später bei der Leichtathletik, aber nichts davon hat mich wirklich gepackt. Bei der Leichtathletik hieß es vor allem laufen, laufen und nochmals laufen und das mochte

ich gar nicht.

 

Dann bin ich zum Boxtraining gegangen. Da war ich etwa zehn, zehneinhalb Jahre alt. Der Übungsleiter hat erst mal gesagt: Jetzt machen wir Krafttraining und danach laufen wir noch fünf Runden im Stadion. Da habe ich mir gedacht: Nicht schon wieder – und ich habe mich wieder abgemeldet.

 

Ein Freund von mir, der schon im Boxen war, hat mir dann Boxhandschuhe mitgebracht. Wir haben als Kinder ein bisschen „geboxt“, völlig normal. Dabei schlug er mir auch voll auf die Nase und ich dachte: Das will ich auch können. Ich habe gemerkt: Das fasziniert mich. Ich bin wieder in den Verein – und dann hat es mich nicht mehr losgelassen.

 

POWER SPORT: In welchem Alter hattest du deine ersten offiziellen Kämpfe?

AXEL SCHULZ: Das lief am Anfang über kleine Kämpfe, Turniere und Kreismeisterschaften, wie das im Amateurbereich eben ist – man fährt dann auch mal irgendwohin, um Erfahrung zu sammeln.

 

1982 bin ich mit 13 Jahren das erste Mal zur DDR-Meisterschaft gefahren. Da waren die Bezirksmeister aus allen Regionen, und man musste sich dafür natürlich qualifizieren.

 

 

Das vollständige Interview mit tiefen Einblicken in die Karriere von Axel Schulz gibt es in der

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